26. November 2018
Globaler Konjunkturhöhepunkt überschritten

  • Konjunktur weiter gut, aber mit politischen Risiken
  • Tiroler Unternehmerinnen und Unternehmer optimistisch
  • Weiter Plus bei den Exporten

 

Die Konjunktur zeigte sich heuer in Tirol und in Österreich ausgesprochen kräftig. Sie wird auch im nächsten Jahr robust bleiben, jedoch nicht mehr derart stark weiterwachsen wie zuletzt. Verantwortlich dafür sind unter anderem diverse politische Risiken, sagt Raiffeisen-Chefanalyst Peter Brezinschek bei einer exklusiven Firmenkunden-Veranstaltung in der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG.

 

Österreich hat seit 2016 gegenüber der deutschen Wirtschaftsentwicklung mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten aufgeholt und damit den Rückstand teilweise wettgemacht, den es sich zwischen 2009 und 2016 eingehandelt hatte. Nach Vorarlberg war Tirol das Bundesland mit der stärksten Aufwärtsentwicklung in den letzten Jahren. Auch 2019 sollte konjunkturell ein gutes Jahr werden, prognostiziert Brezinschek: Nach 2,6 Prozent Wirtschaftswachstum heuer wird sich das BIP im nächsten Jahr immerhin noch um weitere 1,7 Prozent erhöhen. Die Beschäftigung, die zuletzt kräftig gestiegen ist (heuer um 2,5 Prozent), wird sich weiter verbessern, im nächsten Jahr um zusätzliche 1,3 Prozent. Damit wird die Arbeitslosenrate weiter sinken (von 4,9 auf 4,8 Prozent nach EU-Zählmethode), rechnet Brezinschek.

 

Weiter Plus bei den Exporten

Motor der Konjunkturentwicklung werden im nächsten Jahr weiterhin die Exporte sein (sie dürften um 2,9 Prozent ansteigen, nach einem heuer sogar 4,6-prozentigen Plus) sowie auch die Inlandsnachfrage: Denn bei den Lohnabschlüssen könne durchaus eine Drei vor dem Komma stehen, vermutet Brezinschek. Die Inflationsrate dürfte sich 2019 gleichzeitig bei 2,1 Prozent bewegen. Brezinscheks Resümee: Auch wenn die Zinsen 2019 leicht ansteigen dürften, wird die Konjunktur auch im nächsten Jahr noch relativ robust sein, wenngleich die Dynamik des Wachstums sich etwas einbremst. Dabei spielt der Facharbeitermangel eine gewisse Rolle, dazu beitragen könnten aber auch diverse politische Risikofaktoren, zählt Brezinschek auf: der Brexit im Frühjahr 2019, die internationalen Handelskonflikte mit China, die steigenden Zinsen in den USA und schwer vorhersehbare Entwicklungen etwa in Italien.

 

 

Folgende Dateien stehen zum Download zur Verfügung:

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    Konjunktur- und Zinsausblick 2019

    Blickten optimistisch mit den Tiroler Unternehmerinnen und Unternehmern auf das Wirtschaftsjahr 2019 (v. l.): Markus Tollinger, Direktor Firmenkunden Raiffeisen-Landesbank Tirol AG, Mag. Peter Brezinschek, Global Head of Research bei Raiffeisen RESEARCH in der Raiffeisen Bank International AG.

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    Fotograf(In): Franz Oss

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    Konjunktur- und Zinsausblick 2019

    Mag. Peter Brezinschek, Global Head of Research bei Raiffeisen RESEARCH in der Raiffeisen Bank International AG.

    Größe In Pixel: 3000 x 2000
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    Copyright: Raiffeisen/Oss
    Fotograf(In): Franz Oss

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